Die Seerosen-Lampe - Das verwendete Glas

 

Aus einem Glas wie diesem wurden die Blütenblätter geschnitten. Es sind die Farben weiß, rosa, rot und hellgrün enthalten.

   
Man sollte vor allem darauf achten, dass die farbigen Schlieren darin in die richtige Richtung gebracht werden, also vom Inneren der Blüte nach außen führen.
Beim Glas, das ich für das Wasser in der Lampe verwende, gehe ich ein gewisses Risiko ein. Es handelt sich um ein irisierendes, relativ klares Ripple-Glas, und ich kann noch nicht sicher abschätzen, wie der irisierende Effekt in der fertigen Lampe wirken wird.

 

Bei dem fotografierten Reststück ist der Großteil der blauen Bereiche bereits rausgeschnitten und verarbeitet auf der Seite Arbeitsschritte zu sehen. Aus den milchigen Stellen werden später die Borte, das sind die waagrechten Glasstreifen unten und oben in der Lampe, geschnitten. Die grünen Bereiche bleiben als Rest und werden vielleicht mal in einem späteren Objekt verarbeitet.
   
Das Glas für die Blätter zu finden war schwierig, da es zu der Farbe des dominanten Wasser passen mußte, aber trotzdem ein genügend großer Unterschied da sein sollte, um Blätter und Wasser klar abzugrenzen. Letztendlich entschied ich mich für ein sogenanntes ring mottled Glas von Uroboros, das auch einen leichten Stich ins bläuliche zeigte.
   
Dieses Glas wirkt vollkommen anders, wenn man es mit Blitz fotografiert. Wie das Ganze wohl aussieht, wenn die Lampe fertig ist?
   
Das Glas für die Stiele und für den Pollen muß noch ausgewählt werden. Demnächst mehr dazu.